Dexius Apokos, Fyros Grenadier

Wir haben beschlossen, uns mit denjenigen zu unterhalten, die sich dem Schutz des Fyrosreiches gewidmet haben. Wir sehen sie regelmäßig stolz in den Straßen von Pyr patrouillieren, es sind die Soldaten des Imperators.

Wer sind Sie?
Dexius Apokos, Artillerist der fünften imperialen Legion der Fyros, zu Ihren Diensten.

Sie sind also in der Fyros-Armee?
In den Diensten des Imperators, ja.

Und seit wann sind Sie Soldat?
Ich bin den imperialen Legionen vor 5 Jahren beigetreten. Ich bin als junger Homin auf die Militärakademie gegangen. Die Ausbildung war hart, doch die Ausbilder immer gerecht.

Wie läuft so ein Training ab?
Während der ersten Monate wird hauptsächlich Wert auf das Körpertraining, den Umgang mit Waffen und die Militärdisziplin gelegt. Danach wird der Aspekt des Heimatschutzes erst in Angriff genommen. Der Schutz der Grenzen und der Zusammenhalt des Imperiums sind unsere Priorität.
Doch die Bedrohung durch die Kitins ist noch nicht beseitigt und wir mussten auch lernen, die verschiedenen Arten zu unterscheiden, ihre Schwachpunkte zu finden und ihren tödlichen Angriffen aus dem Weg zu gehen.
Und danach taten manche sich in der einen oder anderen Disziplin hervor. Diejenigen, die gut anführen konnten, wurden schnell in die Truppenführung eingegliedert. Die leichtesten unter uns, die nicht sehr gut im Sport waren, lernten Mektoubs zu reiten, um als Kundschafter oder Bote zu dienen…

Und was war ihre Spezialität?
Ich fühlte mich sofort von Schusswaffen angezogen. Und ich war auch ziemlich begabt. Da mein Umgang mit Äxten eher katastrophal war, wurde ich schnell in die Artilleriesektion des Imperators eingeteilt, was mich umso mehr erleichterte, da Sergeant Zerisse es nicht mehr ertrug, mich mit einer Axt zu sehen. Als ich jung war, hatte ich selten eine Gelegenheit, eine Waffe in den Händen zu halten und die anderen Fyros ließen keine Gelegenheit aus, sich über mich lustig zu machen…

Sie waren zuvor noch nie mit einer Waffe in Berührung? Warum sind Sie dann zur Armee gegangen?
Ich habe schon von klein an von Abenteuern und großen Gebieten geträumt. Die stolze Manier der Fyros Soldaten, die Ehre, dem Imperator dienen zu dürfen und die Idee, meinem Volk zu dienen, zogen mich an. Mein Vater jedoch war Handwerker und wollte, dass ich in seine Fußstapfen trete. Er war sehr autoritär und zwang mich, Stunden lang Leder zu bearbeiten, während andere Fyros Yubos jagen. Ich hielt es nicht aus, eingesperrt zu sein.
Eines Tages lief ich weg und habe mich bei den Rekrutoren eingeschrieben.

Und das hat Ihnen nie Leid getan?
Doch, manchmal schon… Dem Imperator zu dienen, erfüllt mich zwar mit stolz, doch ich konnte nicht die Abenteuer erleben, von denen ich geträumt hatte. Das Leben eines Soldaten besteht hauptsächlich aus Patrouillen in den Straßen von Pyr, unendlichen Wachdiensten in den Flammen der Pforten von Pyr, dem Risiko, in eine Grenzregion in der hintersten Wüste entsandt zu werden, wo nichts passiert und nur sehr wenig heldenhafte Taten durchgeführt werden, wie man Kleinkindern erzählt. Und was mich am meisten quält, ist dass ich meine Mutter im Stich gelassen habe. Deshalb habe ich beantragt, als Wache des Heiligtums eingeteilt zu werden.

Des Heiligtums?
Ja, des Kamiheiligtums! Sie wissen doch bestimmt, dass Heiligtümer in der Umgebung von Pyr im Bau sind. Mit diesen teuflischen Karavanieren, die ständig um uns herum streichen, um einen Vorwand zu finden, uns anzugreifen, werden Wachen benötigt, um die Baustellen zu beschützen.

Und warum wollen Sie Wächter der Baustellen werden?
Ich will meiner Mutter näher kommen. Ich habe erfahren, sie sei sehr krank. Ich mache mir Vorwürfe, sie einfach so im Stich gelassen zu haben – sie muss sich schreckliche Sorgen machen. Wenn ich Wächter des Heiligtums wäre, könnte ich sie vielleicht regelmäßig besuchen, ohne zu riskieren, für ein paar Monate auf einen Grenzposten abgerufen zu werden. Außerdem wäre sie sehr stolz zu wissen, dass ich den Kamis diene und sie wäre ruhiger, wenn sie mich an einem Heiligtum wisse anstatt in einer Vernichtungsmission der Kitins.

Und was halten Sie davon, für die Kamis zu arbeiten?
Ich wäre sehr geehrt! Auch wenn ich dem Imperator folgsam bin, so hat mein Herz noch immer für Ma-Duk geschlagen. Und um offen zu sein, ich habe die Patrouillen ohne große Herausforderung in den Straßen von Pyr etwas satt. Bei den Kamis ist mehr Aktion! Ich werde dem Imperator endlich zeigen können, dass er stolz auf mich und meinen Vater sein kann und aus mir ein richtiger Homin geworden ist.

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