Die Tryker-Forschungsgesellschaft FISCH

"Das hier?" Der Tryker entfernte die Schutzbrille von seinen Augen und schob sie auf die Stirn. Seine Augen umgaben helle Ringe, während der Rest seines Gesichts von fettigem Ruß bedeckt war. "Oh, das ist ein FRED. Ein Automat für die Reinigung von Unterwasserfenstern". Der Kunde, ein älterer, ein wenig pummeliger Trykerhändler mit buschigen Augenbrauen, schaute etwas befremdet auf den Kasten vor ihm. "Hm, und wie soll das funktionieren?"
Der Erfinder trat neben seinen Apparat und legte eine Hand darauf, gerade als wenn er einen fetten Bodoc dem Metzger zum Verkauf vorstellen würde. "Du versenkst es im Wasser oberhalb der Trykerwohnungen deren Fenster du von außen putzen möchtest. Du weißt, um die ganzen Algen und Muscheln loszuwerden. Dann setzt du ein paar Fische - getrennt erhältlich - in den Käfig und benutzt diese Winde, um ihn langsam zu senken, bis er an dem schmutzigen Fenster andockt, mit diesen Saugnäpfen." Der ältere Tryker hob eine Augenbraue. "Dann benutzt du diese Kurbel..." Der Ingenieur wandte sich zu einem zweiten, viel größeren Gerät, das mit dicken Drähten mit dem Käfig verbunden war, und aussah wie ein riesiges Fass mit einer Kurbel daran ".. um den Algen und Fischen leichte Elektroschocks zu versetzen. Das löst nicht nur die Anhaftung der Algen und Muscheln am Glas, sondern stimuliert auch die Fische, damit zu beginnen, sie aufzuessen. Sie knabbern sie praktisch vom Fenster herunter. Das Ergebnis ist ein perfekt gereinigtes Fenster ohne irgendeinen Trykertaucher!" Der Kunde nickte langsam. "Sind die Fische wiederverwendbar?"
"Hmmm... nun, wir testen das gerade noch. Im Augenblick sind die Reinigungsergebnisse noch nicht optimal, aber die Fische schmecken delikat, nachdem sie unter Wasser durch die Stromstöße gebraten worden sind. So sind sie wiederverwendbar .. gewissermaßen." Der Kunde schien nicht überzeugt. "Gebratener Fisch war nicht genau das, wonach ich suchte. Aber warum heißt es FRED?"
Der Ingenieur kratzte sich am Kopf. "Ich weiß auch nicht. Mir fiel kein cooles Akronym ein, also taufte ich es FRED."
- Ein Ingenieur der FISCH neulich bei einer Erfindermesse in Crystabell.

KURZBESCHREIBUNG

Tryker untersuchen alles, kein anderes Volk ist so neugierig und fasziniert von Geheimnissen und Absonderlichkeiten wie die Einwohner von Aeden Aqueous. Und sie versuchen immerzu, die Lebensqualität in ihrem Land zu verbessern, mit manchmal einfachen, mitunter außergewöhnlichen Maßnahmen. Dies muss koordiniert werden und die Forschungsressourcen müssen verwaltet werden. (Anmerkung: Das ist die offizielle Darstellung, die sich im strikten Sinne nicht als zutreffend erwiesen hat, vor allem gibt es nicht viel Kontrolle.)

Dies wird durchgeführt durch FISCH, die Forschungsgesellschaft für Ingenieurswesen, Seltsames, Curiositäten und Heimliches. Die Gesellschaft ist berüchtigt für ihre wagemutigen Forschungsmethoden, mit denen ihre Mitglieder große persönliche Risiken auf sich nehmen, um Technologie und Forschung vorwärts zu bringen. Viele Projekte werden geheim gehalten, bis die Testphase beginnt und diese Testphase führt oft zu mehr oder minder kleinen Katastrophen wie Explosionen, verwirrten Tieren oder dichtem Nebel über den Trykerstädten, aber die Kinder des Windes sind sehr tolerant gegenüber solchen Vorkommnissen, da die Gesellschaft viel zur wissenschaftlichen Reputation des Trykervolks beiträgt.

  • Name: FISCH - "Forschungsgesellschaft für Ingenieurswesen, Seltsames, Curiositäten und Heimliches" (Englisch: *FISHES - "Foundation for the Investigation of Scientific, Heuristic and Engineering Solutions", Französisch: CREVETTE - "Centre de Recherche et d'Études Tryker en Technologie et Étrangeté", Spanisch: BIRRA - "Borrachos e Ingenieros Resolviendo Retos Absurdos")
  • Symbol: hellblau und weiß; ein Fisch und ein Zahnrad
  • Motto: "Keine Lösung ist zu extrem, um nicht ausprobiert zu werden." (Inoffiziell: "Alle großen Erfindungen beginnen mit einem großen Knall.")
  • Gründung: 2518
  • Berühmte Mitglieder: Ba-Ben Len (Stammesoberhaupt der Gischtläufer, Sprecherin in lokalen und nationalen Versammlungen), Be'Arroy Arty (Ingenieur, Erfinder des mechanischen Kinchers), Winny Mac'Wytter (meteorologische Expertin für Flyner-Flugexperimente)
  • Einfluss: erheblich (Föderation), mäßig (Atys)
  • Finanzkraft: groß
  • Zitate: "Es gibt kein Problem, für das es nicht eine Lösung gäbe."; "Findest Du nicht, dass es etwas seltsam klingt?" - "Ja! REEENNNNNNN!!!"
  • Spezialitäten: Ingenieurwesen, Expeditionen, Erschaffung mechanischer und magischer Geräte, Analyse von Objekten und Geräten.
  • Umfang: etwa 30 Wissenschaftler, Ingenieure und Assistenten; plus rund 50 Sponsoren und Förderer, die die Gesellschaft finanziell unterstützen, einige im Geheimen.
  • Derzeitiger Sitz: Keine spezifische Örtlichkeit, die Mitglieder können überall in Aeden Aqueous gefunden werden, die meisten Laboratorien befinden sich in Windermeer. Aber die Gesellschaft unterhält ein offizielles Büro und eine Versammlungshalle in Crystabell.

GESCHICHTE

Still Wyler, als ein großer Visionär von Frieden und Einheit zwischen den vier Völkern, war sich nicht sehr sicher, dass die Tryker Zugang zum Wissen der Institutionen anderer Länder erhalten würden. Gleichwohl haben die Tryker ihre eigenen Fähigkeiten, ein gutes Beispiel ist die Ingenieurkunst bei der Nutzung der Windkraft. Dieses Wissen musste erhalten und entwickelt werden zum Nutzen von Neu Trykoth.
Das Jahr 2518 war ein Jahr des Fortschritts für die Tryker: Die Allgemeine Erklärung der Hominrechte wurde von den Führern der vier Nationen unterzeichnet, wie zwei Jahre zuvor das Freihandelsabkommen. Nur drei Jahre nach dem Friedensvertrag der vier Völker endete der Krieg zwischen den Trykern und dem Königreich der Matis unter der Herrschaft von Jinovitch, die Städte der Tryker quirlten vor Leben und die Schrecken des Krieges verblassten vor der Lebensfreude, einer blühenden Wirtschaft und frischem Wind in der Föderation.
Während einer Erfindermesse in Crystabell 2518 traf Still Wyler an der Bar mit einigen wohlhabenden Händlern, Handwerkern und Fernhändlern zusammen, um den Erfolg der Messe mit einem oder mehreren Bieren zu feiern. Während alle glücklich über den Erfolg der Messe waren, äußerte Still Wyler Besorgnisse darüber, wie das Wissen der Tryker über Ingenieurwesen und Handwerk bewahrt werden könne. Schnell waren alle euphorisch über die Idee der Gründung einer Gesellschaft für Wissenschaftler und Ingenieure, finanziert durch wohlhabende Tryker und die Föderation selbst mit dem Ziel, freie Forschung zu ermöglichen und zu fördern. Und da meer (teilen) einer der zentralen Werte der Tryker ist, sollte die Gesellschaft keine strenge zentralisierte Organisation sein, sondern jede Stadt sollte Nutzen daraus ziehen. Auf diese Weise entstand die FISCH mit ihrer losen diversifizierten Struktur.
In den folgenden Jahren trug die Gesellschaft mit kleineren und größeren Ergebnissen zum technischen Fortschritt bei. Sie arbeitete an der Verbesserung der Windräder, an Wasserreinigung und Raumklimatisierung. Aber sie unterstützte die Regierung auch bei der Entzifferung alter Texte und der Analyse seltsamer Objekte. Eines der herausragendsten internationalen Projekte war die Installation von Geräten, die die Wiederherstellung der Kitin-Beobachtungstürme in ganz Atys beschleunigten, im Jahr 2576.

DIE GESELLSCHAFT HEUTE

Die Gruppe redet nicht viel über ihre Projekte, wenn das nicht erforderlich ist. Das geschieht nicht so sehr aus Geheimniskrämerei als wegen der Tatsache, dass viele der Projekte nicht sehr interessant für den großen Teil der Außenwelt sind. Die Forschung über die praktische Bedeutung und Einrichtung von Unterwasserbars ist ein Thema, das höchstens die Tryker interessiert, ebenso wie die Suche nach wasserlöslicher unschädlicher Farbe, die das Wasser bei Fairhaven während Festlichkeiten in phosphoreszierenden Farben erleuchten lassen kann.
Die FISCH hat keinen Anführer, vielmehr gibt es ein Komitee von 13 Homins, die aus der Mitte aller Mitglieder der Gesellschaft und durch sie alle nominiert und gewählt werden. Der Gouverneur der Föderation oder ein Vertreter des/derselben erhält stets den 13ten Sitz darin und hat ein Vetorecht. Das Komitee besteht üblicherweise aus Sponsoren, deren Namen innerhalb der Gesellschaft bekannt sind, aber nach außen geheim gehalten werden. Eine/r davon wird als Sprecher/in der Gesellschaft in offiziellen Angelegenheiten gewählt. Das Komitee kann Beauftragte oder Gruppen von Beauftragten ernennen, die Gesuche zur Förderung für das Komitee vorsortieren und weiterleiten. Freiheit der Forschung ist ein hoher Wert in der Gesellschaft und es geschieht sehr selten, dass sie ein Gesuch ablehnt, das mit technischen Vorhaben, mechanischen oder magischen Geräten, der Erforschung und Analyse von altertümlichen Objekten und Geräten zu tun hat, während das Komitee eher konservativ urteilt, wenn es sich um Angelegenheiten der Botanik, der Kitinforschung oder von Kriegswaffen handelt. Ausgenommen von der Forschung ist alles, was mit Goo zu tun hat, was strikt verboten ist und zu sofortiger Anklage vor einem Gerichtshof der Föderation führt.
Die FISCH ist eine nicht gewinnorientierte Organisation, aber selbstverständlich schätzen es die Sponsoren, einige Resultate der von ihnen investierten Dapper zu sehen. Jede gespendete Geldsumme wird sorgfältig registriert, und wenn eine Erfindung auf irgendeine Weise Profite erzielt, werden diese zu allererst dazu verwendet, Darlehen des Forschers bei der Gesellschaft zurückzuzahlen. Danach werden übrig bleibende Gewinne zwischen den Sponsoren, die zu dem Projekt beigetragen haben, und dem Ingenieur und/oder Erfinder aufgeteilt. Natürlich geschieht das nicht allzu oft, und zum Glück haben die Sponsoren sehr viel Idealismus und Patriotismus, der sie in die Gesellschaft investieren lässt.
Oft wenden sich lokale Regierungen, Stämme oder die Nationalversammlung der Föderation an die FISCH mit Forschungsgesuchen. In solchen Fällen ist es die Regierung selbst, die als Sponsor auftritt und Dapper in ein solches Projekt investiert.
In den letzten Jahren wurde die Archivierung immer wichtiger, und es ist in den Verträgen der Gesellschaft festgelegt, dass dieses Wissen offen sein muss für alle Mitglieder der Gesellschaft, und für alle Homins, die eine Einladung der Gesellschaft haben, sowie für die Regierung. Natürlich wird der ungenehmigte Verkauf von Ingenieurwissen der Tryker an andere Nationen als Verrat an den Tor Lochi betrachtet und hat den Ausschluss aus der Gesellschaft zur Folge.

ERSCHEINUNGSBILD UND SYMBOLE

Da die Gesellschaft selbst eher selten in der Öffentlichkeit auftritt, legt die FISCH nicht viel Wert auf Symbole und einheitliches Auftreten. Über die Jahre wurden hellblau und weiß die bevorzugten Farben, weswegen viele Ingenieure und Wissenschaftler diese Farben tragen, wenn sie sich in der Öffentlichkeit zeigen. Es gibt kein einheitliches Symbol, aber in letzter Zeit sind zwei Symbole immer häufiger aufgetaucht: Das Zahnrad für den starken Ingenieurflügel der Gesellschaft und natürlich der Fisch, der das Akronym repräsentiert. Daher kann ein gemischtes Symbol, ein Fisch mit einem Zahnrad als Auge oder ein Fisch, der ein Zahnrad umschwimmt, als das zutreffendste Symbol der Gesellschaft betrachtet werden.

FEINDE UND VERBÜNDETE

Die FISCH hat keine bekannten Feinde, aber wegen ihrer strikten Ablehnung jeglicher Goo-Forschung kann sie als in Opposition zu jeder Organisation und jedem Stamm betrachtet werden, die Goo-Forschung betreiben.
Auf der anderen Seite hat die FISCH viele Verbündete. Neben den engen und vielfältigen Verbindungen mit der föderalen Regierung und den Händlern und Stämmen des Seenlandes ist sie eng verbunden mit anderen Tryker-Forschungsgruppen wie der Akademie von Avendale, die sich um kulturelle Aspekte des Lebens der Kinder des Windes kümmert, oder dem Rat der Wissenschaftler von Neu Trykoth, der mehr darauf bedacht ist, Informationen zum gegenwärtigen Stand der Angelegenheiten von Atys zu sammeln als sich um Erfindung und Technologie zu kümmern. Grundsätzlich teilt die Gesellschaft ihre Erkenntnisse freizügig mit dem gesamten Trykervolk, aber wenn es sich um auswärtige Beziehungen handelt, teilt sie nicht alles ohne Gegenleistung. Das Komitee und mitunter sogar die Nationalversammlung oder der Gouverneur entscheiden über jeden Fluss von Technologie außerhalb der Föderation, solange es sich nicht um Tryker-dominierte Stämme handelt wie die Ökokrieger, die Kakerlaken oder die Unterwasserwurzelextrahierer.
Aber generell hat die FISCH einen festen Platz in der wissenschaftlichen Gemeinschaft von Atys und ist allgemein hoch geschätzt für ihre Offenheit und Vorurteilslosigkeit, ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit und auch für ihre Finanzkraft.

MITGLIEDER

Grundsätzlich steht es jedem Mitglied frei, seine oder ihre Mitgliedschaft zu offenbaren oder nicht. Einige, vor allem Sponsoren, versuchen, im Hintergrund zu bleiben, während die Ingenieure mitunter in der Öffentlichkeit auftreten müssen, einfach weil ihre Maschinen zu groß oder zu gefährlich für ihre Unterwasserlaboratorien sind.

Ba-Ben Len

Ba-Ben Len ist eine ältere Zoraï, die den Stamm der Gischtläufer seit vielen Jahren anführt. Der Stamm ist bekannt für sein tiefgehendes Wissen über die Magie, das es ihm erlaubt, die verborgenen Kräfte und Zwecke unbekannter magischer Artefakte und Geheimnisse zu analysieren und einzuschätzen. Sehr früh war die Stammesanführerin Ba-Ben Len unter den Trykern bekannt als eine brillante Wissende in allen Angelegenheiten, die sich um Magie drehten, und deshalb wurde sie sogleich von Still Wyler eingeladen, an den Diskussionen um die Gründung einer wissenschaftlichen Gesellschaft in Aeden Aqueous teilzunehmen. Daher ist Ba-Ben Len eines der Gründungsmitglieder der FISCH. Jedoch öffnete sich seit der Reform der Verfassung der Föderation und der Einsetzung der Taliari als Vertreter der Tor Lochi, und seit Ba-Ben Len selbst eine davon wurde, auch der Stamm mehr und mehr gegenüber der Föderation von Neu Trykoth. Schnell wurde Ba-Ben eines der angesehensten Mitglieder der Gesellschaft. Schließlich, im Atysjahr 2555, wurde sie als offizielle Vertreterin der FISCH gewählt und stellte sich als solche dem Rat der Taliari vor. Seither ist die hochgewachsene Zoraï bei vielen lokalen und nationalen Versammlungen anwesend und leitet alle Gesuche an Forscher und Ingenieure weiter.
Ba-Bens ruhiger und bedachter Charakter ist ein wertvolles Gegenstück zu den lebendigen und oft aufgeregten Trykermitgliedern, und sie lauscht den Meetings oft, ohne ein Wort zu sagen, um dann jedermann mit einer kompakten und präzisen Analyse der Situation zu erstaunen. Während ihrer Reisen nach Fairhaven hält sie auch die Augen offen nach möglichen neuen Stammesmitgliedern, die vielversprechende magische Talente haben müssen, gepaart mit innerer Ruhe und einem umsichtigen und nachdenklichen Charakter.

Be'Arroy Arty

Be'Arroy Arty, ein Trykeringenieur mittleren Alters mit langem dunkelgrünem Haar und der unvermeidlichen Schutzbrille auf der Stirn, war immer einer der talentiertesten Ingenieure der Gesellschaft, aber erhielt weite Anerkennung durch die Konstruktion eines Apparats, der den beschleunigten Wiederaufbau der Kitin-Beobachtungslager ermöglichte, durch die Beschichtung der Baumaterialien mit einer Schicht von Sap, vergleichbar mit der Art, wie Dapper geschaffen werden. Natürlich wurde der Prototyp himmelhoch auseinandergeschleudert, in einer mächtigen Explosion, und es bedurfte des Einsatzes einiger tapferer Homins, nicht nur um den Ingenieur von der Klippe zu bergen, auf die er katapultiert worden war, sondern auch, um die für das Gerät notwendigen Kristalle wiederzufinden, die von der Explosion überall in und um Fairhaven verstreut worden waren.
Be'Arroy Arty ist ein typischer Ingenieur der FISCH: furchtlos, waghalsig, schlau und begeistert, aber auch etwas verrückt und von der festen Überzeugung durchdrungen, dass Sicherheitsmaßnahmen den Fortschritt aufhalten. Privat ist er ein unbekümmerter Tryker, der Gesellschaft und Bier ebenso liebt wie Tryker-Polka. Für letztere hat er eine automatische Tuba entwickelt. Aber bisher kann diese nur 2 Töne spielen, wodurch ihre Einsatzmöglichkeiten begrenzt sind.
Seine Werkstatt befindet sich in Fairhaven.

O'Banon Emmen

Der alte Tryker-Wissenschaftler gehört zu der kleinen Gruppe innerhalb der FISCH, die sich mit Biologie befasst, auch wenn sich besonders O'Banon nicht darauf beschränkt. Ehrlich gesagt, ist der Tryker nicht übermäßig kompetent auf diesem Gebiet, hat aber eine riesige Menge von Pflanzensamen von überall aus Atys gesammelt und nimmt jederzeit neue an. Er behandelt diese Samen mit Chemikalien und beobachtet die Ergebnisse. Deshalb wird Emmen nicht so sehr als Botaniker angesehen denn als Alchemist, der viele alchemische Materialien zur Verfügung hat. Davon abgesehen hat O'Banon Emmen eine Anzahl von Theorien über Zeitreisen veröffentlicht und verwirrt Leute mit Fragen über das aktuelle Atysjahr oder den Atyszyklus.
Emmen hat kurzes Haar weil er oft Feuer in seinem Labor in Windermeer löschen muss, und einen großen gelben, sonnenartigen Fleck im Gesicht als Folge eines missglückten Experiments, den er in ein Tattoo umgewandelt hat. Meist hinterlässt er einen verwirrten Eindruck, immer etwas vor sich hinbrabbelnd oder Theorien entwickelnd und Dinge vergessend, manchmal vergisst er sogar, auf seine Schritte zu achten und fällt von den Stegen in Windermeer.

Nili O'Toolyn

Nili O'Toolyn hat eine besondere Rolle in der Gesellschaft, weil sie eine der wenigen Tryker/innen ist (neben O'Banon Emmen), die sich für Botanik interessiert. Die meisten Tryker sind - im patriotischen Sinn - stolz auf den Reichtum der Flora des Seenlandes, aber für viele ist die Arbeit mit Pflanzen einfach langweilig, weil sie sich nicht bewegen und nur sehr selten explodieren. Im Gegensatz zu ihrem Kollegen Emmen hat Nili O'Toolyn ein tiefgehendes Wissen über Pflanzen, nicht bloß über die, die im Seenland wachsen, sondern auch die in den benachbarten Regionen der Urwurzeln und von Ketzers Hütte. Auch wenn Nili und Emmen sich nicht leiden können, sind sie oft gezwungen, zusammenzuarbeiten, weil Nili das Wissen und Emmen das Labor und die Samenproben für Experimente zur Verfügung hat.
Nili ist eine frühere Studentin von Rosen Ba'Darins, einer sehr angesehenen Herbalistin, und betrachtet sich selbst als Erbin von Rosen, die sich stets geweigert hat, ein Mitglied der Gesellschaft zu werden. Nili selbst war ebenfalls sehr skeptisch gegenüber der Gesellschaft, aber entschloss sich schließlich, ihr beizutreten, aus finanziellen Gründen. Das heißt nicht, dass sie mit jedermann in der Gesellschaft befreundet ist oder sich verpflichtet sieht, vollständig zu kooperieren.

Winny Mac'Wytter

Seit er ein kleiner Junge war, war Winny Mac'Wytter fasziniert von dem Element der Luft. Sei es die Technologie hinter den sich unablässig drehenden Windrädern in Aeden, die Stürme hoch über den Himmelswurzeln oder der schnelle Wechsel des Wetters in ganz Atys, es gibt kein Forschungsfeld, das mit dem Wind zusammenhängt, das Winny nicht studiert hat. Das Studium des Windes hat eine lange Tradition in der Kultur der Tryker (nicht verwunderlich für ein Volk, das sich selbst die "Kinder des Windes" nennt) , aber Winny ist einer der wenigen, der in stärker verallgemeinerter Form die Windphänomene erforscht und sich nicht auf die Nutzung für Zwecke des Ingenieurwesens beschränkt. Und innerhalb des neuen Forschungszweigs der Meteorologie ist Winny einzigartig.
Seit er dem Projekt der NASA assistiert hat, Flyner zum Fliegen zu benutzen, träumt er davon, einen künstlichen Flyner zu bauen, um sich damit durch die Lüfte zu bewegen, aber bislang hat die Gesellschaft nicht zugestimmt, ein solches Projekt zu finanzieren.

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