Beginn des Bohrerbaus im Hain von Umbra

Added by Zhoi over 8 years ago

Für alle, die nicht dabei sein konnten:

In Min-Cho versammelten sich an die 40 Homins zur angegebenen Zeit (Quinteth, dem 17. Thermis des 3. Zyklus im AtysJahr 2553 - OOC: Mittwoch, 1. September 2010, 20 Uhr) in der Trainer-Senke in Min-Cho. Dort wurde ihnen vom etwas später eintreffenden Zoraï-Weisen Saison unterbreitet, daß der Große Weise Mabreka Cho, spiritueller Anführer der Zoraï, seinem Volk den Bau von Bohrern an den Urwurzeln-Eingängen angeordnet hat, um dem unnatürlich starken Wurzel-Wachstum und Yelk-Auftreten in den verdorrenden Landen Einhalt zu gebieten.

Eine erste Baustelle war von Arbeitern aus Min-Cho bereits im Hain von Umbra im Gebiet der "Wölbung" abgesteckt worden. Die versammelten Homins wurden nun vom Weisen Saison gebeten, diese gerade erst begonnene Baustelle mit Materialien zu versorgen, damit daraus mit der Zeit ein erster Bohrer gebaut werden kann.

Gebraucht und gesammelt werden - noch in der nächsten Zeit weiterlaufend - Holz, Rinde, Sap, Samen und Harz. Gleich welcher Qualitätsabstufung, aber mindestens von vorzüglicher Güte und Dschungel-Material. Solcherlei Rohstoffe wurden noch in der folgenden Stunde unter der Aufsicht des Weisen (und seiner zwei Helfer, die mit Packtieren ausgestattet waren), von den ungefähr 40 Homins im Süden von Min-Cho am Kap der Kipees abgebaut.

Die Homins wurden dafür mit Sapaufladungs-Kristallen der besten Qualität entlohnt. Danach wurden die vollgepackten Packtiere unter der wachsamen Begleitung derselben Homins zur Baustelle in Umbra geführt. Oder so einfach hätte es eigentlich laufen sollen, aber leider war der Stamm der Antikamis über die in ihrer Nähe grabenden Homins erzürnt und griff die Karawane sehr brutal an.

Dazu kamen noch Yelks von großer Stärke, die sich ja seit dem Herauswuchern der vielen Wurzeln nun auch in den verdorrenden Landen an der Oberfläche herumtreiben. Im Gefechtstrubel der Homins gegen mehrere gegnerische Gruppen fielen einige der voll beladenen Packtiere. Die Karawane mußte rasten und Totenwache halten, bis die Tiere durch frische und gesunde aus Min-Cho ersetzt worden waren.

Erst dann konnte die Reise weitergehen und führte die Homins zur Baustelle des ersten Bohrers in der Wölbung, wo sich Bauarbeiter und Wachen um das abgesteckte Gebiet kümmerten. Dort war auch zusätzlich ein Schild errichtet worden, das Anleitungen weitergab, welche Materialien (weiterhin Holz, Harz, Sap, Rinde und Samen) für den Bohrer benötigt werden.

Diese Materialien sind ab sofort bis zum Erreichen der nötigen Gesamtmengen für den Bohrer täglich von (RL-Zeit) 20.00 Uhr bis 21.00 Uhr in Min-Cho bei den Packtier-Treibern in der Nähe der Trainer und des Barmanns abzuliefern. Für gewöhnlich sind als Vergütung Sapaufladungskristalle zu erwarten. Aber natürlich ist der eigentliche Lohn die Dankbarkeit der ansässigen Bürger der verdorrenden Lande; die hoffen, daß der Yelk-Plage dadurch zumindest erstmal etwas Einhalt geboten werden kann.

Ein Schild in der Nähe der Karawanenführer wird täglich aktualisiert, um Informationen darüber zu geben, wie viele Rohstoffe von jeder Art noch benötigt werden, bis der Bohrer im Hain von Umbra fertig gebaut werden kann.

Die Bohrer sollen dazu dienen, den Druck von angestautem Sap aus den Knoten (Sap-Aderkreuzungen) unter der Oberfläche zu leiten, das nach den Theorien des berühmten Botanikers Cuiccio Perinia die Ursache für das starke Wurzelwachstum in den verdorrenden Landen sein soll. Was dann wiederum die Yelks aus den Urwurzeln an die Oberfläche lockt und sie auch aggressiv werden läßt. Das Gebiet im Hain von Umbra scheint vielleicht am stärksten betroffen zu sein, denn es haben sich bereits Pflanzen aus den Urwurzeln von den Abgängen aus in Umbra ausgebreitet.

Andere gleichzeitig auftretende Phänomene wie bestimmte sich verdächtig verhaltende Personen, die möglicherweise Bohrer der Außenposten manipulierten, und die eigentlichen Grund-Ursachen der Anstauungen werden allerdings noch weitere Nachforschungen erfordern. Auch sind Beobachtungen in den Seenlanden Aeden Aqueus empfehlenswert, da sie dem Hain von Umbra nahe sind und auch dort bereits Goobefall auftrat.