Stoßtrupp ins Unbekannte - gegen die Kitins!

Added by Zhoi over 8 years ago

Diesmal war ich leider selbst mal wieder verhindert, aber Freunde haben mir berichtet, daß sich am 7. Mystia des 4. Zyklus 2553(ooc: Sonntag, 26.09.10, 20 Uhr) ungefähr 70 Homins aller Nationen und Fraktionen am Fahnenplatz in Zora versammelt haben. Nach einer einführenden Erläuterung reisten sie unter der Führung des Zorai-Weisen Gangi Chen-Hos und des Zorai-Generals Chan Ce-Jian gemeinsam sehr schnell in die Verbotenen Quellen.

Natürlich reiste die Gruppe wieder einmal auf dem geradesten Weg, sich durch alle Hindernisse einfach hindurchprügelnd, ob Voraxe oder Kitin-Patrouillen. Wie aber schon Fräulein Biggy sagte (glaube ich): eine so große Gruppe an Homins kann sich eigentlich gar nicht verstecken.

Beim aufgeworfenen Krater-Eingang in die Kitin-Tunnel, die wir das letzte Mal auf der Expedition mit Gangi Cheng-Ho schon entdeckt hatten, mußten sich die Homins gegen in vielen Schüben herausquellende riesige Kitins verteidigen, Kirostas und Kincher. Aber auch Jugulas und Voraxe versuchten, die Gelegenheit zu nutzen, um an leckeres Hominfleisch zu kommen. Es soll ein rechtes Spektakel gewesen sein, erzählte mir meine Freundin Sari.

Die diesmal deutlich größere Anzahl an Homins schaffte es aber, sich zu den Aufwerfungen vorzukämpfen und diese Tunnel-Eingänge von den herausströmenden Kitins freizuräumen, was den wenigen Expeditionsteilnehmern davor sicher niemals gelungen wäre. Es kamen Kipuckas, Kipestas und dann sogar auch einige Kidinaks aus den Tiefen der Tunnels, aber sie konnten alle bezwungen werden.

Die Homins betraten danach einzeln die Tunnelzugänge und gelangten dadurch zu einem Kitin-Nest, möglicherweise dem schon bekannten unter dem Almati-Wald, vielleicht aber auch einem ganz neuen. Der Unterschied konnte nicht durch längere Expeditionen festgestellt werden. Denn dort angelangt mußten die Homins sich gegen weitere aggressive Kitins verteidigen.

Die Aufgabe der Homins war es, einen Bereich um die Verstopfung des Bruchs in der Sapader von Kitins freizuräumen, damit die Kamis gerufen werden konnten und gefahrlos die blockierte Sapader-Wunde heilen konnten. Die Homins hatten es mit Kidinak-Soldaten, Kincher-Terminatoren, Terminator-Kipuckas, Kinrey-Soldaten, Terminator-Kirostas und ein paar besonders riesenhaften auffallend gefärbten Kipuckas zu tun. Zuletzt trafen die Homins noch auf einige Tunnelbohrer-Kitins, die offenbar für die Sapader-Verstopfung verantwortlich waren.

Auch diese zu beseitigen, gelang mit einiger Anstrengung. Zweimal sollen ja so gut wie alle Homins der großen Gruppe von den riesigen und überaus kräftigen Kitins zu Boden gerungen worden sein. Aber durch die Hilfe guter Heiler konnten die Kitins am Ende doch von den Homins besiegt werden. Für eine längere Zeitlang konnten die Homins dann eine große Kitin-Höhle einmal ganz ohne Kitins bestaunen.

Der große Höhepunkt und Abschluß des Stoßtrupps bestand darin, daß der Weise Gangi Cheng-Ho meditativ Kontakt mit den Kamis aufnahm und sie herbeirief, um den Rindenbruch an der Sapader zu heilen, sowie den gesamten Tunnel zu verschließen, durch den die Homins gekommen waren. Letzteres, wie ich hoffe, um die Kitins daran zu hindern, die Sapader erneut zu verschließen und damit weitere Störungen an der Oberfläche der verdorrenden Lande hervorzurufen.

Auf den Ruf von Gangi Cheng-Ho kamen vier schwarze Kami-Priester zu den Homins. Sie liefen an geeignete Positionen und wandten ihre Magie auf Entfernung an, um magische Geschosse auf den Rindenbruch abzufeuern, bis der ganze Tunnel verschlossen war. Der Weise wies allerdings darauf hin, daß die vollständige Heilung der Rinde und der Sapader noch mehrere Wochen dauern könne.

Gut dazu passend wurden ja schon kürzlich (Samstags) alle erforderlichen Rohstoffe für den dritten Bohrer in den verdorrten Landen gesammelt und dieser würde nun in absehbarer Zeit errichtet werden können. Die Bohrer, so sagte der Weise, würden dabei helfen, zur Entlastung und Heilung des Sap-Netzes beizutragen. Zusätzlich wurde von Gangi Cheng-Ho noch angekündigt, daß eine feierliche Zeremonie alle Homins noch eigens ehren würde, die sich an den Untersuchungen und am Bohrer-Bau beteiligt hatten.

Ich hörte, im Kitin-Nest sollen ein paar Homins sich selbst für den großen Kampf belohnt haben, indem sie Kitin-Trophäen und andere Beute von Kitins einsammelten. Anderen aber sollen gesammelte Materialien unerklärlicherweise aus den Taschen gefallen sein. Doch wer sich nicht nur allein aus Hoffnung auf lukrative Beute am Kampf des Stoßtrupps, sondern auch an den Rohstoffsammlungen für die Bohrer und/oder Voruntersuchungen zur Sapader-Störung und ihrer Auswirkungen beteiligt hatte, würde ja ohnehin hoffentlich bei der Ehrungszeremonie angemessen belohnt werden.

Der Zorai-Weise brachte abschließend zum Ausdruck, daß er hoffe, daß sich bis zur Ehrungs-Zeremonie die Sapadern schon sichtlich erholt haben könnten. Auch würde dann feststehen, wie lange die drei Bohrer voraussichtlich noch laufen müßten, bis sie abgebaut werden würden. Sodann verließen die Homins das gefährliche Kitingebiet durch die Hilfe von Gangi Cheng-Ho, der sie mit Kami-Hilfe direkt zurück nach Zora in Sicherheit brachte.