König Yrkanis

Charakterzüge

  • Er ist großmütig, bleibt seinem Wort stets treu und ist loyal den Anhängern Jenas gegenüber.
  • Er verfügt über die seinem hohen Rang gebührende höfische Gewandtheit: Kämpferisches Können, Entschiedenheit, Loyalität, Beständigkeit in seinen Handlungen und Ehrenhaftigkeit in Wort und Tat.
  • Sein Verstand arbeitet methodisch und logisch, er ist ein Gegner der Unordnung.
  • Er verfügt über Überzeugungskraft und einen feinen Verstand. Er gilt unter den Matis als moralisches Idol.
  • Er betrachtet die Matis als Vorbilder für die Welt. Während der dunklen Jahre unter Jinovitch wird er mit (vielleicht auf eine etwas zu süffisante Art und Weise) zitiert: "Wenn der Bernstein fault, wie muss es dann erst der Faser ergehen?"

Kurzbiographie

2482

Er erblickt als einziger Sohn von König Yasson das Licht der Welt in den Urwurzeln während des Homin-Exils. Seine Geburt ist ein Zeichen der Hoffnung für die Zukunft in einem Moment, da die Moral zu sinken begann.

2483

Die neue Matis-Hauptstadt erhält den Namen Yrkanis als ein Symbol für die Wiedergeburt.

2487

Trotz der allgemeinen Unordnung durch den beginnenden Wiederaufbau erhält Yrkanis eine höfische Erziehung fernab der Bevölkerung. Er wird dem großen Lebensarchtikten Lenardi Bravichi zur weiteren Erziehung an die Seite gestellt.

2493

Im Alter von elf Jahren wird dem jungen Prinzen erlaubt, seinen Vater zu begleiten, der darauf bestand, eine Zoraï-Gesandtschaft bis zur Grenze nach Fyros zu begleiten. Die Gesandtschaft hatten dem verstorbenen Matini Roqvini, dem großen Matiskrieger die letzte Ehre erwiesen. In den Wilden Dünen zieht es den jungen Prinzen in einen Winkel, wo er einige seltene Pflanzen zu finden glaubt. Aber als er sich den Blumen näherte, sah er sich plötzlich drei Kipuckas gegenüber. Leng Cheng-Ho, der große Zoraï-Krieger ist jedoch glücklicherweise in der Nähe und rettet den jungen Prinzen im letzten Augenblick, muss dies jedoch mit seinem eigenen Leben bezahlen.

2501

Yrkanis trifft kurz auf Mabreka, den Sohn von Leng Cheng-Ho, der ausgesandt wurde um die Freilassung des Fyros-Imperators auszuhandeln, der von König Yasson gefangengenommen wurde. Mabreka gelingt es, die Gewissensbisse des Prinzen über den Tod von Leng Cheng-Ho zu besänftigen. Er erklärt ihm, dass sein Vater durch die Rettung des Prinzen einen würdigen Tod gestorben ist und dass er den Weg der ewigen Glückseligkeit des Ma-Duk beschritten hat.

2504

König Yasson wird ermordet. Jinovitch, sein jüngerer Bruder, besteigt den Thron. Yrkanis ist gezwungen, die idyllische Welt des königlichen Hofes zu verlassen und flieht mit einer kleinen Gruppe treuer Partisanen in die Wälder. Dank seiner Lehrjahre bei Bravichi bewegt sich Yrkanis in den abgelegenen Gegenden mit einer überraschenden Leichtigkeit. Er lernt schnell das Terrain kennen, die Sitten und Gebräuche der einfachen Matis und sogar sein eigenes Essen zu erjagen. Während er größtenteils incognito reist gelingt es ihm dank seiner Überzeugungskraft und seinem feinen Verstand, weitere matisianische Gefährten unter seinem Banner zu versammeln. Er gewinnt immer mehr an Beliebtheit, als er den königlichen Soldaten einen Teil der stets höher werdenden Abgaben stiehlt und es den Armen gibt. Jinovitch verwendet diese Abgaben, um seine Armee zu unterhalten und seine Position im Namen Jenas zu stärken.

2506

Nach einer Niederlage der Matis gegen die Fyros versucht Yrkanis, die Krone zurückzuerlangen, scheitert jedoch und wird inhaftiert. Jinovitch selbst ermöglicht dem Prinzen die Flucht, um so einen Vorwand zu haben, Yrkanis auf der Flucht zu töten. Aber der mittlerweile gealterte Lenardi Bravichi setzt den jungen Prinzen über diesen Plan in Kenntnis und eröffnet ihm auch, dass Jinovitch es war, der seinen Vater vergiftet hat. Bravichi verhilft dem Prinzen zur Flucht. Drei Tage später wird der greise Gelehrte lebendig wegen Ketzerei verbrannt. Yrkanis, mittlerweile 24 Jahre alt, schwört, die Untaten seines Onkels zu rächen, doch er ist gezwungen, sich mit seiner Gruppe von treuen Homins verborgen zu halten. Einmal mehr bringt er seine Anwesenheit den einfachen Matis in Erinnerung, indem er dort auftaucht, wo die Herrschaft von Jinovitch Angst und Schrecken verbreitet. Zur selben Zeit erklärt Jinovitch, dass er genug Beweise habe, um Yrkanis der Ketzerei anzuklagen und erlässt unmittelbar Haftbefehl gegen ihn.

2508

Yrkanis kann durch einen Hinterhalt gefangengenommen werden. Auf der Straße in Richtung der Matishauptstadt, die in Jino umbenannt wurde, geflingt es ihm dank einiger tapferer Homins zu entkommen, aber diesmal hat er keine andere Wahl, als die Länder der Matis zu verlassen. Um seine eigene Herrschaft zu legitimisieren, erklärt Jinovitch den ketzerischen Prinzen für tot und präsentiert die Leiche eines entstellten Partisanen als Beweis. Ein Tryker der Gilde von Try bringt Yrkanis durch die Urwurzeln. Er findet in Fairhaven beim neugewählten Gouverneur Still Wyler Zuflucht, einem entschiedenen Feind des neuen Matis-Regimes. In Fairhaven beginnen Yrkanis und Wyler Streitkräfte zusammenzuziehen, um die Lagunen von Loria zu schützen und die Matis-Diktatur zu Fall zu bringen.

2509

Yrkanis muss in Zora Zuflucht suchen. Die Ratsmitglieder der Tryker können die Präsenz eines Matisprinzen in Fairhaven nicht länger tolerieren, da Gouverneur Wyler im Seenland unterwegs ist, um den Kampfgeist unter dem Volk zu schüren. Yrkanis trifft mit Mabreka eine Vereinbarung, die die Wiederaufnahme von Handel beinhaltet, sobald der Prinz auf dem Matis-Thron sitzt. Im Gegenzug gewährt der große Zoraï-Weise Hilfe für die Matis-Partisanen bei der Durchquerung der Urwurzeln bis in den Dschungel, um eine neue Armee aufzubauen. Yrkanis lernt viel über die Überzeugungen der Zoraï, dennoch gerät sein Glaube an Jena zu keinem Zeitpunkt ins Wanken. Jedoch verspricht er, die Verfolgung der Kamis in den Wäldern zu untersagen, sobald er wieder an der Macht ist.

2511

In der Heimat der Matis indessen riskieren die Partisanen von Yrkanis ihr Leben, als sie überall verkünden, dass Prinz Yrkanis am Leben sei und dass er bald zurückkehre, um die Wälder von der Tyrannenherrschaft zu befreien. Sie verkünden, dass die Befreier als Zeichen der Vergeltung und ihrer bedinungslosen Treue das Bravichi-Blatt auf ihren Gesichtern trügen.

2512

Als er erfährt, dass die Matis mit einer Invasion der Lagunen von Loria (umbenannt in Jino-Wasser) begonnen haben, verlässt Yrkanis Zora mit einer Armee, um seine Kräfte mit denen Still Wylers an der Front zu vereinigen.

2513

Als sie die Farben des Hauses von Yasson und die bemalten Gesichter von Yrkanis und seinen Partisanen erkennen, fällt die überwältigende Mehrheit der Soldaten Jinovitchs auf die Knie und schwören ihrem wahren König Gehorsam. Die Lagunen von Loria sind beinahe ohne Blutvergießen zurückerobert. Jinovitch verlässt sofort die Hauptstadt der Matis mit seiner großen Armee und Elitetruppen, um den Aufstand niederzuschlagen und sich demjenigen gegenüberzustellen, den er nur den "falschen Prinzen" nennt.

2514

Jinovitch stirbt als er sich zur Front begibt. Seine Armee, die mittlerweile von der Rückkehr von Yrkanis gehört hat, sieht tatenlos zu als Jinovitch bei lebendigem Leib von einer Kitinpatrouille zerfetzt wird. Yrkanis wird von Wyler zur Hauptstadt begleitet und besteigt den Matis-Thron im Alter von 32 Jahren.

2517

Yrkanis ehelicht Lady Lea Lenardi, die Tochter von Bravichi.

2518

Geburt seines Sohnes Stevano.

2520

Yrkanis kann den Versuch eines Staatsstreiches abwehren und lässt die Verschwörer verhaften.

2525

In der Folge stützt sich seine Regentschaft auf die bewährten Gesetze. Er stützt sich auf die Loyalität der Krone und Jena gegenüber, den Wettbewerb im Handel, sowie die ästhetische Vervollkommnung und möchte so das Volk der Matis gemäß der Wertevorgaben von Yasson und Lenardi Bravichi emporheben. Er setzt sic hfür den Frieden ein und unterzeichnete die Erklärung der Hominrechte. Jedoch forderte mehrmals eine wachsende Anzahl von Radikalen vom königlichen Hof eine entschlossenere Haltung den Kamis und ihren Anhängern gegenüber.

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