Kitin Story - Dritter Teil

Der Tunnel war grade so groß das man aufrecht in ihm gehen konnte und so breit das 3 von ihnen nebeneinader Platz fanden, seine Wände waren glatt und poliert, nichts wuchs hier und sein Verlauf endete genau unter dem seltsamen Schild hinter ihnen im Boden. Aber darauf achteten die Männer nicht. Sie folgten der Blutspur am Boden.
Noch immr hörten sie wie ihr Vorarbeiter über den Boden gezerrt wurde, doch sie wussten, das auch ein junger Vorax ein erstzunehmender Gegner für sie war, sie hatten nur Fackeln und ihre kleinen Dolche und diese Bestien kannten nur selten Angst vor dem Feuer.
Immer tiefer folgten sie dem Geräusch, vorbei an abzweigen und Kretzungen im Tunnelsystem, bis es plötzlich stopte. Leises Stöhnen war zu vernhemen und schließlich ein markerschütternder Schrei, der abrubt in einem reißenden Geräusch abbrach. Wie ein Mann stürmten die Fyros vor und in eine kleine Höhle hinein. Ebensoschnell kamen sie zum stehen, denn was sich ihnen darbot überstieg beinahe ihr Fassungsvermögen.
Etwas wie eine riesig große Spinne kaute auf dem Fleisch des Vorarbeiters herum und schlürfte mit einem wiederlichen Geräusch sein Blut. Ihr Körper war grün und wei gesprenkelt, hier und dal lief rotes Blut von ihrem Panzer herab. Sie hatte 6 Beine und einen schlanken Körper. Ein gefährlich aussehender Stachel wuchs an ihrem unter dem Torso hindurch gebogenen Hinterleib. Eine zweites genau gleich aussehendes Wesen gesellte sich nun hinzu und begann ebenfalls an Benodirs Leiche zu kauen. Riß große fetzen Fleisches aus seinem Oberschenkel. Dann bemerkte die zweite Kreatur die Männer und bäumte sich kurz zu ihrer vollen Größe auf. Fast so groß wie ein Mann war sie. Ein drohendes Zischen drang zwischen ihren Mandibeln hervor und Blut sprühte den Männern entgegen.
Das war zu viel für die stolzen Fyros. Sie stürmten durch die Höhle und ein wilder Kampf entbrannte. Medrig erhielt einen schmerzhaften Stich ins Bein, das sogleich taub wurde und unter ihm weg knickte. Mit Mühe besiegten die Männer die seltsamen Wesen und Raburr half seinem Bruder auf und stütze ihn an seiner starken Schulter. Keiner der Fyros sagte ein Wort. Grimmig nahm Mydix den Leichnam ihres Vorarbeiters auf die Schulter und sie begannen den Weg zurück zu gehen den sie gekommen waren. Als sie etwa die Hälfte des Weges zurückgelegt hatten und an einer Kreutzung im Weg vorüber kamen hörten sie daraus, das trappeln schneller Beine. Vieler Beine. Es gab mehr von diesen Bestien!
Sie rannten dem Ausgang entgegen, wo Barnus und einige anderen schon auf sie warteten. Sie hatten Schwerter und Schilde bei sich, Waffen die sie in aller eile hatten auftreiben können. Die Flüchtenden kletterten in aller Eile aus dem Loch als bereits die ersten Klauen nach ihren Beinen Hieben. Einer von ihnen schleuderte einen schwachen Feurerball in die Tiefe hinab, was ihnen eine kleine Atempause verschaffte, aber auf das was nun folgte war keiner der Männer gefasst gewesen.
Eine wahre Flut der riesigen Insekten ergoss sich aus dem Loch und verzweifelt kämpften die Männer darum am Seil empor in Sicherheit zu gelangen. Rabur band seinem verletzten Bruder das Seil um die Hüften, wärend um ihn herum die Schlacht tobte. Männer schrien und Kreaturen brüllten und zischten wiederwärtig. Ein weiteres Seil wurde hinabgeworfen und noch eines. Medrig wurde eilends emporgezogen und blickte auf seinen Bruder herab der inmitten des Chaos um sich hieb. Verzweifelt versuchend die Bestien zurück zuschlagen.
Dann fiel sein Blick auf etwas unbegreifliches.
Der schwere Wurzelknoten, der die ganze Katastophe erst ausgelöst hatte, wankte und schwankte. Geriet immer mehr in Bewegung und kippte schließlich, von einer urgewallt von unten dazu gezwungen, zur Seite weg und ließ ein hinterließ ein weiteres klaffendes Loch im Boden. Aus diesem Loch erhob sich nun ein Schrecken wie ihn kein Homin je zuvor gesehen hatte.
Ein braunes Insekt, gigantisch in seinen Ausmaßen, hoch wie drei Männer, kletterte aus dem Loch hinauf in die Enge Höhle und begann mit gewaltigen Scheeren um sich zu schlagen. Mähte die Männer nieder wie Grashalme auf einem Feld. Blitze zuckten um seine grausige Gestallt, lähmten jeden der von ihnen getroffen wurde. Und hielt weiter grausame Ernte unter den tapferen Männern.
"RAABUUR!!!! brüllte Medrig hinab in das Loch, als er von seinem Rand weggezogen wurde.
Alle anderen Seile kamen leer hinauf.

Einige Zeit später machte sich ein Kampftrupp erfahrener Krieger in Coriolis bereit um die Miene mit Raketenwerfern und gewehren zu säubern. Man würde diese seltsamen Insekten von denen die hysterischen Arbeiter erzählt hatten schon kleinkriegen. Da waren sich die Krieger einig. Eine ordentliche Schlacht würde ihren müden Knochen gut tun.
Als sie aus der Stadt in Richtung der Miene aufbrachen sahen sie eine Staubwolke am Horizont. Ein Sandsturm. Das würde die Mission etwas erschweren. Aber, man ließ sich nicht abhalten und ritt weiter. Nach einigen Minuten jedoch wurde man auch einem seltsamen zittern im Boden gewhar. Die Wüste bebte, als ob Atys sich angwiedert schüttelte. Und als der Trupp aus 50 Männern und Frauen den Kam einer hohen Düne erreichte wurde ihnen allen Schlagartig bewusst, das sie sich noch nie in ihrem Leben so getäuscht hatten und zugleich so richtig lagen.

Der große Schwarm hatte begonnen.

Also available in: HTML TXT